„Im Gewühl der Großstadt und doch weit fern von ihr“ diese Äußerung trifft zu , so liegt Friedrichshagen.
Anno 1753 vom König Friedrich II., speziell für böhmische Kolonisten gegründet, 1920 nach Berlin eingemeindet und seit dem Ortsteil des Stadtbezirkes Treptow-Köpenick.

Die Bölschestraße steht unter Denkmalschutz und ist eine schöne Bummelmeile, die zum Einkaufen in außergewöhnlichen Geschäften, mit vielen kleinen Boutiquen, Cafés und Restaurants einlädt. Z.B. befindet sich ganz in der Nähe das Bräustübel mit hauseigener Brauerei und wechselndem Kulturprogramm.

Ein Freilichtkino, eine Tennisanlage im Kurpark sowie das Filmtheater Union sorgen für das kulturelle und sportliche Freizeitvergnügen.

Des weiteren können Sie das interessante Wasserwerkmuseum im gotischen Baustil besuchen.
Die Bölschestraße führt zum Müggelpark, mit dem Spreetunnel, der ca. 120 m unter der Spree zum Südufer des Sees führt.

Sehr schöne Fußwanderungen sind direkt an der Uferpromenade nach Rübezahl möglich und führen weiter zum beliebten Ausflugsrestaurant „Müggelseeperle“.
So kann man z.B. über Helgoland mit der Fähre nach Rahnsdorf und wieder nach Friedrichshagen (ca. 7 km) gelangen.

Der große Müggelsee ist ca. 4,3 km lang, 2,6 km breit und die tiefste Stelle ca. 8 m tief. Die Müggelberge stammen aus der letzten Eiszeit und sind ca. 115 m hoch.

Köpenick´s Rathaus aus der Wilhelminischen Zeit, ca. 1906 erbaut, erlangte durch den Schuster Wilhelm Voigt Weltberühmtheit als „Hauptmann von Köpenick“, der das preußische Militär lächerlich gemacht hatte.

 

Wilma Schwarz
Müggelseedamm 230
12587 Berlin
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